Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) – Dienstleistungen
Version 2.1 vom 26. Januar 2026

Hinweis zur Sprache: Diese AGB liegen in deutscher und englischer Sprache vor. Verbindlich ist ausschließlich die deutsche Fassung. Die englische Fassung dient nur der Information und ist eine unverbindliche Übersetzung.

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) regeln das Vertragsverhältnis zwischen der XGR.Network GmbH (der „Auftragnehmer“ / „Anbieter“) und dem Kunden (der „Auftraggeber“) für die Erbringung von Dienstleistungen im Sinne der §§ 611 ff. BGB, soweit nicht schriftlich etwas anderes vereinbart ist. Gegenstand ist die Erbringung der vereinbarten Dienstleistung (Dienstvertrag) und nicht das Erreichen eines bestimmten Erfolgs (kein Werkvertrag). Die Leistungen gelten als erbracht, wenn die erforderlichen Dienstleistungshandlungen durchgeführt und etwaige Fragen in diesem Zusammenhang bearbeitet wurden. Der Auftraggeber verpflichtet sich im eigenen Interesse, alle relevanten Angaben wahrheitsgemäß und vollständig zu machen.

Auftragnehmer (Anbieter): XGR.Network GmbH
Dorotheenstraße 15, 09212 Limbach-Oberfrohna, Deutschland
Geschäftsführer: Dr. Oliver Böhm
E-Mail: info@xgr.network
Web: https://xgr.network
USt-IdNr.: DE458658036

§ 1 Geltungsbereich

Diese AGB gelten sowohl gegenüber Unternehmern im Sinne des § 14 BGB als auch gegenüber Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen werden – selbst bei Kenntnis – nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird durch den Auftragnehmer ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

§ 1a Abgrenzung: Off-chain Dienste vs. XGR Network Protokoll

Diese AGB regeln ausschließlich die Nutzung der vom Auftragnehmer betriebenen off-chain Dienste (z. B. Web-UI, Explorer, Dokumentation, RPC/API-Endpunkte, Tools) sowie individuell beauftragte Dienstleistungen. Sie regeln nicht die Nutzung des öffentlichen Blockchain-Protokolls („XGR Network“) an sich.

On-chain Transaktionen im XGR Network werden nach den öffentlich einsehbaren Protokollregeln durch das Validator-Set verarbeitet. Der Auftragnehmer schuldet dem Auftraggeber keine Aufnahme, Ausführung oder Bestätigung einer bestimmten Transaktion; es besteht keine individuelle Annahme- oder Erfolgspflicht.

Protokollnative Netzwerkgebühren („Gas“), die bei on-chain Transaktionen anfallen, sind keine vom Auftragnehmer individuell vereinbarten Serviceentgelte. Sie ergeben sich aus Protokollparametern und der Netzwerkauslastung und werden im Rahmen des Transaktionsprozesses on-chain verarbeitet.

§ 2 Leistungsbeschreibung

Der Auftragnehmer bietet verschiedene Dienstleistungen zur Buchung an. Die nachfolgenden Regelungen beschreiben die wesentlichen Leistungen des Auftragnehmers und deren Umfang. Der genaue Umfang und die Spezifikationen der einzelnen Dienstleistungen ergeben sich aus den jeweiligen Leistungsbeschreibungen und/oder individuellen Vereinbarungen.

  • UI-/Web-Services zur Erstellung, Konfiguration und Verwaltung von xDaLa-Prozessen: Der Auftragnehmer stellt Benutzerschnittstellen und Webservices zur Verfügung, die es ermöglichen, Prozesse innerhalb der xDaLa-Umgebung zu entwerfen, zu konfigurieren und zu verwalten.
  • Blockchain-Explorer: Der Auftragnehmer stellt einen Blockchain-Explorer bereit, der Einblicke in Aktivitäten und Transaktionen auf der Blockchain ermöglicht (z. B. Transaktionsdetails, Blockinformationen).
  • Hardhat DeployService (Deployment-/Developer-Tooling-Service): Der Auftragnehmer stellt einen Deployment- und Entwickler-Tooling-Service auf Basis von Hardhat bereit, der Entwickler bei der Bereitstellung und Verwaltung von Smart Contracts sowie bei Entwicklungs- und Testprozessen unterstützt.
  • xDaLa – Web-UI/Service für Prozesse, deren Ausführung on-chain erfolgt: Der Auftragnehmer stellt eine Web-Benutzeroberfläche und zugehörige Dienste bereit, die es dem Auftraggeber ermöglichen, Prozesse zu erstellen, zu konfigurieren und zu verwalten, deren Ausführung on-chain über Transaktionen und Smart-Contract-Interaktionen erfolgt. Diese Interaktionen werden durch den Auftraggeber initiiert und signiert.
  • Session: Eine „Session“ ist die zusammenhängende Nutzung/Ausführung eines xDaLa-Prozesses (inkl. erforderlicher on-chain Transaktionen), die vom Auftraggeber initiiert und überwacht wird.

Der Auftragnehmer ist bemüht, die angebotenen Dienstleistungen in hoher Qualität und Zuverlässigkeit zu erbringen, behält sich jedoch Änderungen und Anpassungen vor, um aktuellen technischen und rechtlichen Anforderungen zu entsprechen.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Der Auftraggeber bucht bei dem Auftragnehmer eine entsprechende individuelle Dienstleistung. Diese Buchung nimmt der Auftragnehmer durch eine Buchungsbestätigung an. Eine Buchung kann persönlich, per E-Mail, per Kontaktformular oder über die Website des Auftragnehmers zustande kommen.

(2) Der Vertrag kommt in jedem Fall erst zustande, wenn der Auftragnehmer die Buchung des Auftraggebers bestätigt. Die Buchung ist bindend. Mit der Buchungsbestätigung erhält der Auftraggeber die Zahlungsbedingungen und die Leistungen des Auftragnehmers mitgeteilt.

(3) Die Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend. Annahme, Ergänzungen, Abänderungen und Nebenabreden bedürfen der schriftlichen Bestätigung.

(4) Der Auftragnehmer ist berechtigt, einen Dienstleistungsvertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen, z. B. wenn der Auftragnehmer aufgrund seiner Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen die Leistung nicht erbringen kann oder darf. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch für bereits entstandene Leistungen erhalten.

(5) Das Angebot legt den konkreten Leistungsinhalt, die Pflichten der Parteien sowie Lieferungs- und Zahlungsbedingungen („Leistungsbeschreibung“) fest. Nachträgliche Änderungen sind nicht Teil der Leistung und werden bei Bedarf gesondert berechnet.

(6) Die angebotenen Leistungen können einmalige Leistungen und/oder regelmäßig im Rahmen einer festen Laufzeit zu erbringende Dienstleistungen sein.

Self-Service/permissionless Online-Dienste (off-chain). Die neben den individuell buchbaren Leistungen angebotenen Self-Service/permissionless Online-Dienste (z. B. xDaLa-UI, Explorer, Hardhat-Deploy-Tooling, RPC/APIs) kann der Auftraggeber typischerweise direkt verwenden bzw. per RPC aufrufen. Der Vertrag über die Nutzung dieser Self-Service-Dienste kommt durch die Nutzung der entsprechenden Dienste durch den Auftraggeber zustande; eine Buchungsbestätigung ist hierfür nicht erforderlich. Die Nutzung dieser Dienste erfolgt auf Grundlage der jeweils aktuellen Leistungsbeschreibung, die auf der Website des Auftragnehmers einsehbar ist. Änderungen der Leistungsbeschreibung können jederzeit vorgenommen werden und sind mit Veröffentlichung auf der Website gültig.

Zahlungsbedingungen und sonstige Konditionen für die Nutzung der Self-Service-Dienste werden dem Nutzer auf der Website mitgeteilt und sind bindend für die Nutzung dieser Dienste.

Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, die Nutzung der von ihm betriebenen Self-Service-Dienste (z. B. Web-UI, Explorer, RPC-Endpunkte) jederzeit ohne Angabe von Gründen zu beenden oder einzuschränken. Dies betrifft ausschließlich die off-chain Dienste des Auftragnehmers und nicht das XGR Network Protokoll selbst.

§ 4 Inhalt des Dienstleistungsvertrages

(1) Der Auftragnehmer erbringt seine Dienste gegenüber dem Auftraggeber, indem er seine Kenntnisse und Fähigkeiten in den oben genannten Bereichen anwendet. Ein subjektiv erwarteter Erfolg des Auftraggebers kann nicht in Aussicht gestellt oder garantiert werden.

(2) Der Auftraggeber verpflichtet sich, im Rahmen der Dienstleistung erstellte Informationsmaterialien, Berichte und Analysen nur für eigene Zwecke zu verwenden. Er erhält daran ein ausschließliches und nicht übertragbares Nutzungsrecht. Sämtliche Dokumente und Tabellen sind entweder personenbezogen und nicht von Dritten nutzbar oder individuell erstellt.

(3) Sämtliche Unterlagen des Auftragnehmers sind urheberrechtlich geschützt. Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, diese zu vervielfältigen, zu verbreiten oder öffentlich wiederzugeben. Ohne ausdrückliche Erlaubnis sind Bild-, Film- oder Tonaufnahmen von Methoden der Dienstleistung untersagt.

(4) Für die Richtigkeit von technischen Daten und sonstigen Angaben in Unterlagen und Prospekten Dritter wird keine Haftung übernommen; sie gelten nicht als zugesicherte Eigenschaften im Sinne des BGB.

§ 5 Durchführung der Dienstleistung

(1) Die Dienstleistung beruht auf Kooperation. Der Auftraggeber ist zur Umsetzung erteilter Empfehlungen nicht verpflichtet. Alle Schritte und Maßnahmen, die der Auftraggeber im Rahmen der Dienstleistung unternimmt, liegen in seinem Verantwortungsbereich. Der Auftraggeber ist für eine korrekt angegebene E-Mailadresse und den regelmäßigen Abruf seiner E-Mails selbst verantwortlich.

(2) Der Auftragnehmer ist berechtigt, die Durchführung zu verschieben, sofern bei ihm oder einem Dritten (z. B. Subunternehmer) eine Verhinderung (z. B. Aufruhr, Streik, Naturkatastrophen, Unwetter, Verkehrsbehinderung oder Krankheit) eintritt, die den Auftragnehmer ohne eigenes Verschulden an der Durchführung hindert. Ein Schadensersatzanspruch besteht in diesem Fall nicht.

(3) Abbildungen und Beschreibungen auf der Website dienen lediglich der Illustration und sind nur ungefähre Angaben. Eine Gewähr für vollständige Einhaltung wird nicht übernommen.

(4) Der Auftragnehmer ist berechtigt, Anpassungen aus fachlichen Gründen vorzunehmen (z. B. Updates/Weiterentwicklung), sofern keine wesentliche Veränderung des Leistungsinhalts eintritt und die Änderung zumutbar ist.

(5) Der Auftragnehmer muss die Dienstleistung nicht persönlich durchführen und kann Dritte einschalten.

(6) Der Auftraggeber hat Mitwirkungspflichten, soweit dies für ordnungsgemäße Durchführung erforderlich ist. Genauere Pflichten ergeben sich aus individuellen Verträgen.

§ 6 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle notwendigen Mitwirkungsleistungen zu erbringen. Dies umfasst insbesondere die Bereitstellung relevanter Informationen, Unterlagen und ggf. Zugangsberechtigungen. Vorarbeiten, die durch den Auftraggeber oder Dritte zu erbringen sind, sind rechtzeitig abzuschließen; der Auftraggeber informiert den Auftragnehmer unverzüglich über den Abschluss.

Verzögerungen oder Mehraufwand aufgrund einer Verletzung der Mitwirkungspflichten gehen zu Lasten des Auftraggebers; der Auftragnehmer kann zusätzliche Kosten in Rechnung stellen. Der Auftraggeber informiert den Auftragnehmer unverzüglich über Umstände, die die Leistung behindern oder verzögern könnten.

Kommt der Auftraggeber Mitwirkungspflichten nicht nach und verhindert dies die Durchführung, ist der Auftragnehmer berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten und den entstandenen Aufwand in Rechnung zu stellen. Weitergehende Ansprüche bleiben unberührt.

§ 7 Gebühren und Zahlung

(1) Für die Nutzung der vom Auftragnehmer angebotenen UI-/Web-Services (einschließlich xDaLa-UI, Blockchain-Explorer und Hardhat DeployService) fallen grundsätzlich keine separaten Servicegebühren an, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.

(2) Kosten können ausschließlich durch protokollnative Netzwerkgebühren („Gas“) entstehen, die im Rahmen von on-chain Transaktionen anfallen, die der Auftraggeber selbst initiiert und signiert. Diese Gebühren sind erforderlich, damit eine Transaktion durch das Validator-Set nach den Protokollregeln verarbeitet werden kann. Der Auftraggeber ist dafür verantwortlich, dass die von ihm verwendete Wallet-Adresse über ausreichende Mittel verfügt, um die jeweils anfallenden Netzwerkgebühren zu begleichen.

(3) Die Zahlung der Netzwerkgebühren („Gas“) erfolgt automatisch im Rahmen des on-chain Transaktionsprozesses. Die Gebührenhöhe ergibt sich aus den öffentlich einsehbaren Protokollparametern des XGR Networks und der Netzwerkauslastung. Es bestehen keine individuellen Preisvereinbarungen zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber über die Netzwerkgebühren. Soweit der Auftragnehmer am Netzwerk als Validator teilnimmt, erhält er ggf. protokollseitig definierte Validator-Rewards; hieraus folgt jedoch keine individuelle Leistungspflicht gegenüber einem bestimmten Transaktionssender.

(4) Der Auftragnehmer behält sich vor, für bestimmte off-chain Dienste künftig separate Entgelte einzuführen oder bestehende Entgelte anzupassen; Änderungen werden rechtzeitig angekündigt und ggf. in einer aktualisierten Fassung dieser AGB oder in gesonderten Vereinbarungen festgelegt.

(5) Eine Rückerstattung gezahlter Netzwerkgebühren („Gas“) ist ausgeschlossen, da diese Gebühren protokollbedingt on-chain verarbeitet werden und Transaktionen grundsätzlich irreversibel sind. Der Auftraggeber trägt das Risiko der Durchführung und der hierdurch entstehenden Netzwerkgebühren.

(6) Der Auftraggeber erhält keine separaten Zahlungsnachweise oder Rechnungen für Netzwerkgebühren („Gas“), da diese on-chain abgewickelt werden. Der Auftraggeber kann die Transaktionsdetails und die entsprechenden Gebühren über einen Blockchain-Explorer einsehen.

(7) Der Auftragnehmer haftet nicht für Verluste oder zusätzliche Kosten, die dem Auftraggeber durch die Zahlung von Netzwerkgebühren („Gas“) entstehen. Vor der Initiierung einer Transaktion sollte der Auftraggeber die voraussichtlichen Netzwerkgebühren über seine Wallet-Software bzw. über öffentlich zugängliche RPC-/Explorer-Daten prüfen. Die tatsächliche Gebührenhöhe kann sich insbesondere in Phasen erhöhter Netzwerkauslastung gemäß den Protokollregeln verändern.

(8) Sofern kostenpflichtige Dienstleistungen des Auftragnehmers vereinbart sind, ist die Zahlung – soweit nicht anders vereinbart – sofort mit Buchung und Zugang der Rechnung fällig.

(9) Alle Preise auf der Website bzw. im Angebot sind als Bruttopreise inkl. MwSt. ausgewiesen, sofern nichts anderes angegeben ist.

(10) Der Auftraggeber kommt in Verzug, wenn das Zahlungsziel nicht eingehalten wird. Für den Fall des Verzuges ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen, Mahngebühren und die Verzugspauschale gemäß §§ 288 I, II BGB zu erheben. Bei regelmäßig zu erbringenden Dienstleistungen kann der Auftragnehmer die Leistung im Verzugsfall aussetzen, ohne den Anspruch auf die vereinbarte Gegenleistung zu verlieren.

(11) Der Auftragnehmer behält sich vor, die in der Leistungsbeschreibung vereinbarten Preise nach Ablauf der jeweiligen Laufzeit angemessen zu erhöhen; eine Erhöhung ist erstmalig nach Ablauf der Erstvertragslaufzeit möglich.

§ 8 Laufzeit und Kündigung

Die Laufzeit ergibt sich aus dem jeweiligen Vertrag. Bei einmaligen Leistungen findet § 8 keine Anwendung. Eine ordentliche Kündigung muss spätestens einen Monat vor Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit in Schriftform erklärt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.

Wird das Vertragsverhältnis nicht fristgerecht gekündigt, verlängert es sich – bei Verbrauchern – jeweils um einen weiteren Monat; bei Unternehmern verlängert es sich jeweils um die ursprüngliche Laufzeit. Nach Ende der regulären Laufzeit beträgt die Kündigungsfrist einen Monat zum Ende der verlängerten Laufzeit. Kündigungen bedürfen der Schriftform.

Stornierungen laufender Aufträge bedürfen der schriftlichen Zustimmung beider Vertragsparteien. Für bereits erbrachte Leistungen oder angefallene Kosten kann der Auftragnehmer eine angemessene Entschädigung verlangen.

§ 9 Schutzrechte

Sämtliche Rechte an den Ergebnissen der Dienstleistung (insb. urheberrechtliche Nutzungsrechte, Designrechte, Marken- und Kennzeichenrechte und sonstige Immaterialgüterrechte) stehen ausschließlich dem Auftragnehmer zu, soweit nicht anders vereinbart.

Der Auftraggeber überträgt dem Auftragnehmer bereits jetzt zum Zeitpunkt der Entstehung die ausschließlichen, zeitlich, räumlich und inhaltlich uneingeschränkten Nutzungsrechte, soweit dies rechtlich zulässig und erforderlich ist.

§ 10 Vertraulichkeit

Die Parteien behandeln Geschäftsgeheimnisse und sonstige als vertraulich gekennzeichnete Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich. Die empfangende Partei wird vertrauliche Informationen mit mindestens der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns behandeln. Nutzung ist auf Zwecke dieses Vertrags beschränkt; Weitergabe an Dritte bedarf vorheriger schriftlicher Zustimmung, ausgenommen verbundene Unternehmen und zur Verschwiegenheit verpflichtete Berater.

Soweit gesetzlich erforderlich, ist eine Offenlegung zulässig; soweit zulässig, wird die andere Partei vorab informiert. Ausnahmen gelten für allgemein bekannte Informationen, unabhängig entwickelte Informationen oder Informationen, die ohne Vertraulichkeitsverpflichtung erlangt wurden; die Beweislast trägt die sich darauf berufende Partei. Nach Vertragsende sind vertrauliche Informationen auf Aufforderung herauszugeben oder zu löschen, vorbehaltlich gesetzlicher Aufbewahrungspflichten und üblicher Backups.

Der Auftragnehmer ist berechtigt, Erfahrungswissen (Ideen, Konzepte, Methoden, Know-how) zu nutzen, das im Rahmen der Vertragsdurchführung entwickelt oder offenbart wird und im Gedächtnis der eingesetzten Personen gespeichert ist, sofern dadurch keine Schutzrechte des Auftraggebers verletzt werden.

§ 11 Haftung und Gewährleistung

(1) Der Auftragnehmer haftet bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit nach den gesetzlichen Bestimmungen.

(2) In sonstigen Fällen haftet der Auftragnehmer – soweit nicht abweichend geregelt – nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht), beschränkt auf den vorhersehbaren, typischen Schaden. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.

(3) Die Haftung für Schäden aus Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

(4) Für Schäden durch Cyberkriminalität gelten die vorstehenden Haftungsregeln entsprechend.

(5) Im Übrigen haftet der Auftragnehmer nicht für entgangenen Gewinn, Datenverlust oder sonstige indirekte Schäden, soweit gesetzlich zulässig.

Für die Nutzung der Self-Service/permissionless Online-Dienste haftet der Auftragnehmer nicht, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Dies umfasst insbesondere Schäden durch Fehlkonfigurationen, Bedienfehler, Bugs oder Fehlfunktionen der Dienste und der damit verbundenen Drittsoftware.

§ 12 Datenschutz

Die Parteien beachten die jeweils anwendbaren datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Sofern der Auftragnehmer personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet, schließen die Parteien vor Beginn eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO. Es gelten zudem die Datenschutzbestimmungen des Auftragnehmers, abrufbar auf der Website.

§ 13 Widerrufsrecht

Bezüglich des Widerrufsrechts verweist der Auftragnehmer bei Verbrauchern auf die nachfolgende Widerrufsbelehrung. Ist der Auftraggeber Unternehmer, ist das Widerrufsrecht ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

WIDERRUFSBELEHRUNG

Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (XGR.Network GmbH, Dorotheenstraße 15, 09212 Limbach-Oberfrohna, Deutschland, E-Mail: info@xgr.network) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Sie können das Muster-Widerrufsformular oder eine andere eindeutige Erklärung auch elektronisch übermitteln. Machen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch, so werden wir Ihnen unverzüglich (z. B. per E-Mail) eine Bestätigung über den Eingang eines solchen Widerrufs übermitteln.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

  • An: XGR.Network GmbH, Dorotheenstraße 15, 09212 Limbach-Oberfrohna, Deutschland, E-Mail: info@xgr.network
  • Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*).
  • Bestellt am (*).
  • Name des/der Verbraucher(s).
  • Anschrift des/der Verbraucher(s).
  • Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier).
  • Datum.

(*) Unzutreffendes streichen.

Option: Widerrufsrecht zum Erlöschen bringen

Um das Widerrufsrecht zum Erlöschen zu bringen, sind im Bestellprozess folgende Zustimmungen des Verbrauchers per nicht vorangehakter Checkbox einzuholen:

  • Ich stimme ausdrücklich zu, dass vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung des Vertrags begonnen wird.
  • Mir ist bekannt, dass mit Beginn der Ausführung mein Widerrufsrecht erlischt.

§ 14 Schlussbestimmungen

Der Auftragnehmer ist weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB oder des jeweiligen Dienstleistungsvertrages ungültig oder nichtig sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit im Übrigen unberührt; die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem Zweck am nächsten kommt. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Schriftform. Ist der Auftraggeber Kaufmann, wird als Gerichtsstand der Sitz des Auftragnehmers vereinbart. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Regelungen.

↑ Nach oben

General Terms and Conditions (Services)
Version 2.1 dated January 26, 2026

Language notice: These terms are available in German and English. Only the German version is legally binding. The English version is provided for convenience only and is a non-binding translation.

These General Terms and Conditions (“T&C”) govern the contractual relationship between XGR.Network GmbH (the “Contractor” / “Provider”) and the customer (the “Client”) for the provision of services within the meaning of Sections 611 et seq. of the German Civil Code (BGB), unless otherwise agreed in writing. The subject matter of the agreement is the provision of the agreed services (service contract) and not the achievement of a specific result (no contract for work and services). Services are deemed rendered when the required service activities have been performed and any questions arising in this context have been handled. The Client undertakes, in its own interest, to provide all relevant information truthfully and completely.

Contractor (Provider): XGR.Network GmbH
Dorotheenstraße 15, 09212 Limbach-Oberfrohna, Germany
Managing Director: Dr. Oliver Böhm
Email: info@xgr.network
Website: https://xgr.network
VAT ID: DE458658036

§ 1 Scope

These T&C apply to both entrepreneurs within the meaning of Section 14 BGB and consumers within the meaning of Section 13 BGB. Deviating, conflicting, or supplementary general terms and conditions do not become part of the contract—even if known—unless the Contractor expressly agrees to their validity in writing.

§ 1a Separation: off-chain services vs. XGR Network protocol

These T&C govern only the use of off-chain services operated by the Contractor (e.g., web UI, explorer, documentation, RPC/API endpoints, tools) as well as individually commissioned services. They do not govern the use of the public blockchain protocol (“XGR Network”) itself.

On-chain transactions in the XGR Network are processed according to publicly observable protocol rules by the validator set. The Contractor does not owe the Client inclusion, execution or confirmation of any specific transaction; there is no individual acceptance or success obligation.

Protocol-native network fees (“gas”) incurred with on-chain transactions are not individually agreed service fees of the Contractor. They result from protocol parameters and network load and are processed on-chain as part of the transaction flow.

§ 2 Description of services

The Contractor offers various services for booking. The following provisions describe the essential services of the Contractor and their scope. The exact scope and specifications of the individual services are defined in the respective service descriptions and/or individual agreements between the Contractor and the Client.

  • UI / Web Services for creating, configuring, and managing xDaLa processes: The Contractor provides user interfaces and web services enabling Clients to design, configure, and manage processes within the xDaLa environment.
  • Blockchain Explorer: The Contractor provides a blockchain explorer that enables Clients to view activities and transactions on the blockchain, including transaction details, block information, and other relevant data.
  • Hardhat DeployService (deployment / developer tooling service): The Contractor provides a deployment and developer tooling service based on Hardhat to support developers in deploying and managing smart contracts and in executing development and testing processes.
  • xDaLa — Web UI/service for creating, configuring, and managing processes executed on-chain: The Contractor provides a web user interface and related services that enable Clients to create, configure, and manage processes executed on-chain via transactions and smart-contract interactions. Such interactions are initiated and signed by the Client.
  • Session: A “Session” means the coherent usage/execution of an xDaLa process (including required on-chain transactions) initiated and monitored by the Client.

The Contractor strives to provide the services with high quality and reliability but reserves the right to make changes and adjustments to meet current technical and legal requirements.

§ 3 Contract conclusion

(1) The Client books a service with the Contractor. The Contractor accepts this booking by sending a booking confirmation. A booking can be concluded in person, by email, via a contact form, or via the Contractor’s website.

(2) The contract is concluded in any case only when the Contractor confirms the Client’s booking. The Client’s booking is binding. With the booking confirmation, the Client receives information about the payment terms and the Contractor’s services.

(3) The Contractor’s offers are non-binding. Acceptance, additions, amendments, and side agreements require the Contractor’s written confirmation.

(4) The Contractor is entitled to reject a service contract without stating reasons, e.g., if the Contractor cannot or may not perform the service due to specialization or legal reasons. In this case, the Contractor’s fee claim for services already rendered up to the rejection remains unaffected.

(5) The offer defines the specific service content, the parties’ obligations, and delivery/payment terms (“Service Description”). Subsequent changes are not part of the service and will be charged separately if required.

(6) The offered services may be one-time services and/or recurring services to be provided over a fixed term.

Self-service / permissionless online services (off-chain). The Contractor also provides self-service/permissionless online services (e.g., xDaLa UI, explorer, Hardhat deploy tooling, RPC/APIs) that the Client typically uses directly and/or calls via RPC. The contract for the use of these self-service services is concluded by the Client’s use of the respective services; a booking confirmation by the Contractor is not required. Use of these services is governed by the current service description published on the Contractor’s website. The Contractor may amend the service description at any time, and such changes become effective immediately upon publication on the website.

The payment terms and other conditions for using the self-service services are communicated to the user on the Contractor’s website and are binding for the use of these services.

The Contractor reserves the right to terminate or restrict the use of self-service services operated by it (e.g., web UI, explorer, RPC endpoints) at any time without stating reasons. This applies only to the Contractor’s off-chain services and does not relate to the XGR Network protocol itself.

§ 4 Content of the service contract

(1) The Contractor provides its services to the Client by applying its knowledge and skills in the above-mentioned areas. A subjectively expected success of the Client cannot be promised or guaranteed.

(2) The Client undertakes to use information materials, reports, and analyses created by the Contractor only for its own purposes. The Client receives an exclusive and non-transferable right of use therein. All documents and tables are either personal and not usable by third parties, or were created by the Contractor individually for the Client.

(3) All materials of the Contractor are protected by copyright. The Client is not entitled to reproduce, distribute, or publicly reproduce such materials. The Client is also not entitled to make image, film, or audio recordings of the methods of the services without the Contractor’s express permission.

(4) No liability is assumed for the correctness of technical data and other information in documents and brochures of third parties. They are also not deemed guaranteed properties within the meaning of BGB.

§ 5 Performance of the services

(1) The services are based on cooperation. The Client is not obliged to implement recommendations. The Client acknowledges that all steps and measures undertaken by it in the context of the services are within its own area of responsibility. The Client is responsible for providing a correct email address and for regularly checking its emails.

(2) The Contractor is entitled to postpone performance if the Contractor or a third party engaged by it is prevented (e.g., due to riots, strike, lockout, natural disasters, severe weather, traffic disruption, or illness) without fault from performing the service at the agreed time. In this case, the Client has no claim for damages.

(3) Depictions and descriptions of services on the Contractor’s website serve illustration purposes only and are approximate. No warranty is assumed for full compliance.

(4) The Contractor may make adjustments to content or the course of the services for professional reasons (e.g., updates or further development), provided no material change of the service content occurs and the change is reasonable for the Client.

(5) The Contractor does not have to perform the services personally and may delegate performance to third parties, e.g., subcontractors.

(6) The Client has cooperation obligations insofar as this is required for proper performance. Specific obligations and requirements are defined in the individual contracts.

§ 6 Client’s cooperation obligations

The Client undertakes to provide all cooperation necessary for proper performance. This includes, in particular, providing all relevant information, documents, and (where applicable) access authorizations. If certain preliminary work must be carried out by the Client or third parties commissioned by it, the Client must complete such work in time so that the Contractor’s services can be provided without delay and must inform the Contractor promptly upon completion.

Delays or additional effort caused by the Client’s breach of cooperation obligations are borne by the Client. In such cases, the Contractor may invoice additional costs caused by the delay or additional effort. The Client must inform the Contractor immediately of circumstances that could hinder or delay performance, in particular unforeseeable events or changes in the working environment.

If the Client fails to meet cooperation obligations and thereby prevents performance, the Contractor is entitled to withdraw from the contract and invoice the incurred effort. Further claims remain unaffected.

§ 7 Fees and payment

(1) As a rule, no separate service fees are charged for using the UI/web services offered by the Contractor (including xDaLa UI, blockchain explorer, and Hardhat DeployService), unless expressly agreed otherwise.

(2) Costs may arise solely through protocol-native network fees (“gas”) incurred in the course of on-chain transactions initiated and signed by the Client. These fees are required for a transaction to be processed by the validator set according to the protocol rules. The Client is responsible for ensuring that the wallet address used by it has sufficient funds to cover the network fees incurred.

(3) Payment of network fees (“gas”) is performed automatically on-chain as part of the transaction process. The amount of network fees results from publicly observable protocol parameters of the XGR Network and network load. There are no individually agreed price arrangements between Contractor and Client regarding network fees. To the extent that the Contractor participates in the network as a validator, it may receive protocol-defined validator rewards; however, this does not create an individual performance obligation towards a particular transaction sender.

(4) The Contractor reserves the right to introduce separate fees for certain off-chain services in the future or to adjust existing fees; changes will be announced in due time and may be set out in an updated version of these T&C and/or in separate agreements.

(5) Refund of paid network fees (“gas”) is excluded because these fees are processed on-chain by protocol design and transactions are generally irreversible. The Client bears the risk of transaction execution and the resulting network fees.

(6) The Client does not receive separate proofs of payment or invoices for network fees (“gas”), as these are settled on-chain. The Client can view transaction details and fees via a blockchain explorer.

(7) The Contractor is not liable for losses or additional costs incurred by the Client through payment of network fees (“gas”). Before initiating a transaction, the Client should review the expected network fees via its wallet software and/or via publicly accessible RPC/explorer data. The actual fee amount may change, in particular during periods of higher network load, in accordance with the protocol rules.

(8) Payment for chargeable services of the Contractor (if agreed) is due immediately upon booking and receipt of the invoice, unless otherwise agreed.

(9) All prices on the website and/or in the offer are gross prices including VAT (unless stated otherwise).

(10) The Client is in default if the payment deadline is not met. In case of default, the Contractor may charge default interest, reminder fees and the statutory lump sum pursuant to Sections 288(1), (2) BGB. For recurring services, the Contractor may suspend performance in case of default without losing its claim to the agreed consideration.

(11) The Contractor reserves the right to reasonably increase the prices agreed in the service description after expiry of the agreed term. An increase is possible for the first time after expiry of the initial contract term.

§ 8 Term and termination

The term results from the respective contract. If the service is a one-time service, this is stated in the contract and the following paragraphs of § 8 do not apply. An ordinary termination must be declared in writing no later than one month before the end of the respective contract term. The right to extraordinary termination remains unaffected.

If the contractual relationship is not terminated one month before the end of the term, it is extended by one further month each time if the Client is a consumer. For entrepreneurs, the contractual relationship is extended by the original term each time. After the end of the regular term, the notice period is one month to the end of the extended term. Termination must also be in writing.

Cancellations of ongoing orders require the written consent of both parties. The Contractor may demand appropriate compensation for services already rendered or costs incurred.

§ 9 Intellectual property

All rights to the results of the services, in particular copyright usage rights, design rights, trademark and distinguishing rights, and other intellectual property rights (including all development stages), are held exclusively and without restriction by the Contractor, unless agreed otherwise.

To the extent legally permissible and required, the Client transfers to the Contractor, at the time the results arise, the exclusive rights of use without restriction in time, territory, or content.

§ 10 Confidentiality

The parties will treat all trade secrets and other information designated as confidential (“Confidential Information”) of the other party as confidential. The receiving party will treat the Confidential Information with the same care it uses for its own confidential information of the same sensitivity, at minimum the care of a prudent businessperson. Use of Confidential Information is limited to the purposes of this contract. Disclosure to third parties requires prior written consent of the disclosing party. Affiliated companies and advisers bound by statutory secrecy are not considered third parties.

Where legally required, the receiving party is entitled to disclose Confidential Information; where legally permissible, it will inform the disclosing party in advance. Confidentiality does not apply to information that was generally known at contract conclusion or becomes generally known without breach, was independently developed by the recipient, or was received without confidentiality obligation. The burden of proof for an exception lies with the party invoking it. Upon termination, Confidential Information will be returned or deleted upon request, except where longer retention is required by law or as part of customary backups. The Contractor may use experiential knowledge (ideas, concepts, methods, know-how) developed or disclosed in the course of performance and retained in the memory of personnel, provided no IP rights of the Client are infringed.

§ 11 Liability and warranty

(1) The Contractor is liable for damages or reimbursement of futile expenses in cases of intent and gross negligence in accordance with statutory provisions.

(2) In other cases, the Contractor is liable—unless otherwise regulated—only for breach of an essential contractual obligation (cardinal duty), limited to foreseeable and typical damage. Otherwise, liability is excluded.

(3) Liability for damages from injury to life, body, or health and under the Product Liability Act remains unaffected.

(4) For damages caused by cybercrime, the liability exclusions/limitations apply accordingly, with the stated exceptions.

(5) Except as above, the Contractor is not liable for lost profits, data loss, or other indirect damages to the extent legally permissible.

The Contractor is not liable for damages arising from the use of the self-service/permissionless online services, unless such damages are based on gross negligence or intent. This includes in particular damages caused by misconfigurations, operating errors, bugs, or malfunctions of the services and associated third-party software.

§ 12 Data protection

The parties will comply with applicable data protection laws. If and insofar as the Contractor processes personal data of the Client on behalf of the Client, the parties will conclude a customary data processing agreement pursuant to Art. 28 GDPR prior to processing. The Contractor’s separate privacy policy applies.

§ 13 Right of withdrawal

For consumers, the Contractor refers to the following withdrawal information. If the Client is an entrepreneur, the right of withdrawal is excluded to the extent legally permissible.

WITHDRAWAL INFORMATION

Right of withdrawal
You have the right to withdraw from this contract within fourteen days without giving any reason.

The withdrawal period is fourteen days from the day of conclusion of the contract.

To exercise your right of withdrawal, you must inform us (XGR.Network GmbH, Dorotheenstraße 15, 09212 Limbach-Oberfrohna, Germany, Email: info@xgr.network) by means of a clear statement (e.g., a letter sent by post or email) of your decision to withdraw from this contract. You may use the attached model withdrawal form, but it is not mandatory.

You may also submit the model withdrawal form or another clear statement electronically. If you make use of this option, we will send you an acknowledgement of receipt without undue delay (e.g., by email). To meet the withdrawal deadline, it is sufficient for you to send your communication concerning your exercise of the right of withdrawal before the withdrawal period has expired.

Consequences of withdrawal
If you withdraw from this contract, we shall reimburse to you all payments received from you without undue delay and in any event no later than fourteen days from the day on which we are informed about your decision to withdraw. For this reimbursement, we will use the same means of payment as you used for the initial transaction, unless you have expressly agreed otherwise; in any event, you will not incur any fees as a result of such reimbursement.

If you requested that the services begin during the withdrawal period, you must pay us an appropriate amount corresponding to the proportion of the services already provided at the time you informed us of the exercise of the right of withdrawal, compared to the total scope of services provided for in the contract.

Model withdrawal form

(If you want to withdraw from the contract, please fill out this form and send it back.)

  • To: XGR.Network GmbH, Dorotheenstraße 15, 09212 Limbach-Oberfrohna, Germany, Email: info@xgr.network
  • I/We (*) hereby withdraw from the contract concluded by me/us (*) for the provision of the following service (*).
  • Ordered on (*).
  • Name of consumer(s).
  • Address of consumer(s).
  • Signature of consumer(s) (only if communicated on paper).
  • Date.

(*) Delete as appropriate.

Option: Bringing the right of withdrawal to an end

To bring the right of withdrawal to an end, obtain the following consents from the consumer in the ordering process by means of unticked checkboxes:

  • I expressly agree that performance of the contract begins before the end of the withdrawal period.
  • I acknowledge that, with the start of performance, my right of withdrawal expires.

§ 14 Final provisions

The Contractor is neither willing nor obliged to participate in dispute resolution proceedings before a consumer arbitration board. If individual provisions of these T&C or the respective service contract are or become invalid, the validity of the remaining provisions remains unaffected. The invalid provision shall be replaced by a provision that comes closest to the purpose of the contract and the intent of the parties. German law applies. Amendments and supplements require written form. If the Client is a merchant, the place of jurisdiction is the Contractor’s registered office; otherwise statutory provisions apply.

↑ Back to top